Konzertdirektion Berg | Projekte
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PROJEKTE

Church meets Synagogue

Wäre Musik nicht ein Mittel,
Menschen in Einklang zu bringen
und der Welt Frieden?
(Molière)

Seit nahezu 2000 Jahren hoffen die Menschen auf Begegnung und Verständigung der Religionen, sehnen sich nach Überwindung des Trennenden. Die Musik kann ihren Beitrag hierzu leisten. Klezmermusik, ursprüngliche Musik der Synagoge, und die klassische Musik mit ihren Wurzeln in der Kirche sind stilistisch gar nicht so weit von einander entfernt. Jegliche Musik hat die Aufgabe, die Seele zu erreichen. Juden und Christen weinen, lachen, singen und tanzen nach der Musik. Irith Gabriely mit ihrer Klarinette und Hans Joachim Dumeier an der Orgel geben einen Einblick in einen Musikstil, der alle Lebenslagen vertont. Von schwermütiger Melancholie und Trauer bis hin zu euphorischer Freude ist alles hörbar, was Menschen bewegt.

Irith Gabriely, in Haifa geboren, gründete 1986, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater  Darmstadt, die Klezmergruppe“Colalaila“, mit der sie seitdem in vielen Ländern Europas Konzerte gibt. 1991 wurde sie beim größten Klezmer­festival in Zefat (Israel) mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Als „Queen of Klezmer“ nahm sie mit Colalaila auf dem Edingburgh Festival 1998 eine weitere besondere Auszeichnung entgegen. Ihre Auftritte in der Berliner Philharmonie, der Musikhalle Hamburg und der Alten Oper Frankfurt wurden in den vergangenen Jahren vom Publikum begeistert gefeiert. Mittlerweile sind neun CDs mit Irith Gabriely erschienen, darunter auch die gleichnamige CD „Church meets Synagogue“ (organo phon 90119).

Kirche, Synagoge & Moschee

Wäre Musik nicht ein Mittel,
Menschen in Einklang zu bringen
und der Welt Frieden?
(Molière)

Seit vielen Jahrhunderten hoffen die Menschen auf Begegnung und Verständigung der Religionen, sehnen sich nach Überwindung des Trennenden. Auch die Musik kann ihren Beitrag hierzu leisten, denn sie wirkt auf die Seele und Herzen der Menschen. Christen, Juden und Moslems weinen, lachen, singen und tanzen zur Musik. Irith Gabriely mit ihrer Klarinette und Hans-Joachim Dumeier an der Orgelpräsentieren gemeinsam mit Abuseyf Kinik, ein Musikprojekt, welches das übliche Sche­ma einer Programmgestaltung sprengt:
In ihren Konzerten werden klassische Musik, Werke jüdischer Komponisten, Klezmermusik und orientalische Klänge in eine reizvolle Spannung gestellt, wodurch auf musikalischer Ebene ein Trialog dieser drei Weltreligionen zustande kommt.

Irith Gabriely, in Haifa geboren, gründete 1986, neben ihrer Tätigkeit als erste Klarinettistin am Staatstheater Darmstadt, die Klezmergruppe  „Colalai­la“, mit der sie seitdem in vielen Ländern Europas Konzerte gibt. 1991 wurde sie beim größten Klezmerfestival in Zefat (Israel) mit dem 1. Preis ausgezeichnet.
Als „Queen of Klezmer“ nahm sie mit Colalaila auf dem Edinburgh Festival 1998 eine weitere besondere Auszeichnung entgegen. Mittlerweile sind zehn CDs mit Irith Gabriely erschienen, darunter auch die CD „Church meets Synagogue“ (organo phon 90119).

Hans Joachim Dumeier studierte Orgel bei dem Pariser Organisten Daniel Roth. Seit 1986 ist er Kantor an der evangelischen Stadtkirche Michelstadt und konzertiert in vielen Ländern Europas  sowie in den USA. Neben der künst­lerischen Leitung der Michelstädter Musiknächte gilt sein besonderes Augenmerk der jüdischen Musik und Kultur. Er ist Referent des “Center of Jewish Culture and Creativity“ (Los Angeles).

Abuseyf Kinik, in Anatolien geboren, gehört einem muslimischen Zweig an, der sich Aleviten nennt. Bei den Aleviten steht Musik an erster Stelle im Leben. Daher spielt Abuseyf Kinik seit seiner frühesten Kindheit Saz. Im Jahr 2011 wurde Abuseyf im Duo mit seinem Sohn Aliyar beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ mit dem ersten Preis und höchster Punktzahl (25) ausgezeichnet. In seinem musikalischen Schaffen kann er kaum zu Vereinbarendes so miteinander zu verbinden, dass Klangwelten entstehen, wie sie zuvor noch nicht auf Riqq (Tamburin), Bandir (Rahmentrommel), Darabukka (Bechertrommel) der Saz, der türkischen Laute, zu hören waren.

Organ meets Guitar

Kirchenorgel und Gitarre in faszinierender Klangfülle

Das scheinbar Unmögliche, nämlich Konzert- als auch E-Gitarre mit Kirchenorgel musikalisch in Einklang zu bringen, beweisen der Organist Thomas Gabriel und der Gitarrist Jan Masuhr mit ihrem neuen Projekt „Organ meets Guitar“.

Ihre neuartige Formation von Kirchenorgel und Gitarre erzeugt dabei ein ungeheures Spannungspotential. Die klassische Gitarre wird in den Werken von Rodrigo “Concierto de Aranjuez“ und Vivaldi “Concerto D-Dur“ von der Orgel orchestral unterstützt, und in den Kompositionen von Thomas Gabriel und Jan Masuhr wird die Grand Dame der Musica Sacra in die Halbwelt der verzerrten E-Gitarrenklänge transferiert.

Thomas Gabriel war bis zu seiner Ernennung zum Regionalkantor an der Einhard-Basilika St. Marzellinus und Petrus in Seligenstadt im Jahre 1998 Regionalkantor in verschiedenen deutschen Bistümern. Außerdem trat er als musikalischer Leiter verschiedener kirchlicher Groß­veranstaltungen hervor:  2003 lag die musikalische Gestaltung des Eröffnungsgottesdienstes des 1. Ökumenischen Kirchentages am Brandenburger Tor in Berlin in seinen Händen. Sein Oratorium „Bonifatius“, anlässlich der Feierlichkeiten zum  1250 Todestag von Bonifatius im Hohen Dom zu Mainz uraufgeführt, fand ebenfalls begeisterte Anerkennung. Darüber hinaus wurde er mit dem Kompositionsauftrag zur musikalischen Gestaltung der Papstmesse im Rahmen des Weltjugendtages in Köln 2005 beauftragt.

Jan Masuhr erhielt als Preisträger mehrerer Gitarrenwettbewerbe Einla-dungen zu internationalen Festivals und unternahm darüber hinaus Tourneen durch Nord­amerika, Schweden und Japan. Sein musikalisches Tätigkeits­feld erstreckt sich im klassischen Bereich vom Solo-Rezital
über kammermusi­kalische Be­setzungen bis hin zum Solisten mit Sinfonieorchester. Mit E-Gitarre wirkt er bei zahlreichen Projekten verschiedenster Art mit. Seine enge Zusammenarbeit mit Thomas Gabriel besteht seit 1998.

Bach-Jazz

THOMAS GABRIEL TRIO

Nachdem Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre die swingenden Qualitäten Bach’scher Musik entdeckt und in „play-bach” umgesetzt wurden, ist es dem THOMAS GABRIEL TRIO gelungen, dieser Tradition neue Impulse zu geben. Das Trio stellt mit einer interessanten Verknüpfung aus Barockmusik und Jazz seinen BACH-JAZZ vor.

Thomas Gabriel, Gunnar Polansky und Martin Klusmann lernten sich während ihres Musikstudiums an der Essener Folkwanghochschule kennen und gründeten in der klassischen Triobesetzung (Klavier, Baß, Schlagzeug) das THOMAS GABRIEL TRIO.

Die Bearbeitungen des THOMAS GABRIEL TRIO’s zeichnen sich durch sensible Ausgewogenheit zwischen der Musik Johann Sebastian Bachs und den Improvisationen der drei Musiker aus. Die Arrangements erstrecken sich immer über die gesamte Originalkomposition, wobei deren harmonische und architektonische Struktur unverändert bleibt.
Die Konsequenz, mit der das THOMAS GABRIEL TRIO dabei vorgeht, unterscheidet es deutlich von seinen musikalischen Vorgängern. Trotz der Verbindung von Bach’scher Musik und Jazz bleibt das Original immer durchhörbar.

Das THOMAS GABRIEL TRIO gastierte mit seinem BACH-JAZZ bereits mehrfach erfolgreich in verschiedenen Konzertreihen im In- und Ausland (u.a. Arolser Barockfestspiele, Bachkirche Arnstadt, Festival Internationale di Musica da Camera Cervo, Festspiele Mecklenburg Vorpommern, Haller Bachtage, Liszt-Festival Weimar, Mozartgesellschaft Dortmund, Münchener-Bachkonzerte, Schleswig-Holstein Musikfestival).

Inzwischen kann das THOMAS GABRIEL TRIO – Kulturpreisträger der Stadt Essen – verschiedene Rundfunkproduktionen, Fernsehauftritte, sowie seine zweite – bei Musikproduktion Dabringhaus und Grimm erschienene – CD BACH-JAZZ vorweisen

Musica Furiosa

Konzert für Trompete und Orgel

Ein musikalisches Feuerwerk der besonderen Art erwartet die Konzertbesucher, wenn Joachim Enders an der Orgel und Manfred Bockschweiger, Trompete, ihr schwungvolles und unterhaltsames Programm, das im üblichen sakralen Raum selten zu hören ist, präsentieren. (Hörbeispiele auf CD „Furiosa“)
Es erklingen dabei unter anderem Werke und Bearbeitungen von Bach, Piazzolla, Lefébure-Wely, Smetana und Schostakowitsch.

Manfred Bockschweiger, in Freising geboren, begann im Alter von elf Jahren das Trompetenspiel. Mit 17 Jahren studierte er bereits an der Hochschule für Musik München in der Klasse von Prof. Paul Lachenmeir. Sein Studium schloss er in München mit dem Meisterklassendiplom ab. Weiterführende Studien absolvierte er bei Edward Tarr, Bo Nilsson (Malmö), Richard Giangiulio (Dallas) und Konradin Groth (Berlin).
Seit 1993 ist Manfred Bockschweiger erster Trompeter im Orchester des Staatstheaters Darmstadt. Von 1999-2002 lehrte er an der Hochschule für Musik Frankfurt und von 2003-2004 an der Hochschule für Musik Augsburg-Nürnberg.

Joachim Enders, geboren in Dieburg, absolvierte seine Ausbildung u. a. in der Klavierklasse von Prof. Andreas Meyer-Hermann an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main und erwarb dort seine künstlerischen Abschlüsse als Musikpädagoge und Konzertpianist.
Private Orgelstudien bei Prof. Zsigmond Szathmáry ergänzten seine Ausbildung. Seit 1994 ist er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung und als Studienleiter am Staatstheater Darmstadt tätig. Seit 1999 ist Herr Enders daneben auch Kantor und Organist der Evangelischen Petrusgemeinde Darmstadt.
Er konzertiert regelmäßig als Pianist, Cembalist und Organist, sowohl solistisch als auch in unterschiedlichsten kammermusikalischen Formationen. Mit dem Geiger Ingo de Haas, Konzertmeister des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters, gestaltet er seit vielen Jahren die beliebte Konzertreihe „Abenteuer Barock“ in der Bessunger Kirche in Darmstadt.

Zusammen mit dem Trompeter Manfred Bockschweiger hat Joachim Enders bereits mehrere Aufnahmen auf CD veröffentlicht, zuletzt eine eigene Bearbeitung der Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgsky für Orgel und Trompete.

Hammond meets Orchestra

Eine philharmonische Erfahrung – Hammond meets Orchestra

Ein Traum wurde wahr: die ureigenen Kompositionen im Verbund mit einem symphonischen Orchester aufzuführen. Eine instrumentale Adelung ihrer musikalischen Ideen, die ultimative Herausforderung an sich, an den Arrangeur, den Dirigenten, an alle Musiker. Und sie alle brennen auf eine Fortsetzung!

Dennerlein-Kompositionen im philharmonischen Gewand – diese hochinteressante Herausforderung hat die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz gerne angenommen und gab gemeinsam mit der Organistin und ihrem Trio ein mitreißendes Konzert in der Ludwigshafener Philharmonie. Mit dem als profilierten Grenzgänger in der Musikwelt ausgewiesenen Dirigenten Bernd Ruf konnte Barbara Dennerlein einen für diese neuartige Kombination von Hammond-Orgel und Symphonieorchester idealen Crossover-Spezialisten gewinnen.

Zustande gekommen ist dieses aufregende und zwischen U- und E-Musik vermittelnde Projekt im Sommer 2003. Barbara Dennerlein beauftragte den Saxophonisten und Komponisten Peter Lehel, der seit mehreren Jahren regelmäßig bei Dennerlein-Konzerten mitwirkt, mit dem Arrangement ihrer Kompositionen für ein Zusammenspiel der Jazz-Instrumente Hammond-Orgel, Saxophon und Schlagzeug mit dem philharmonischen Orchester. Er und auch Barbara Dennerleins Stammbesetzung am Schlagzeug, Daniel Messina, fügten sich in der Uraufführung am 5. Dezember 2003 in das Ensemblespiel ein und setzten mit inspirierten Soli jazzige Akzente. Die Führungsrolle gebührte Barbara Dennerlein, die nicht nur bravourös an der Hammond-Orgel dem philharmonischen Klangkörper ein Orchester im Kleinen gegenüberstellte, sondern mit ihrem unnachahmlichen Basspedalspiel auch das Tempo kontrollierte und nebenbei durch virtuose Fussbasssoli der Riege der Kontrabassisten im Orchester zu ausgedehnten Pausen verhalf.

Vor einem begeisterten Publikum erklangen Dennerlein-Kompositionen in orchestraler Klangfülle, der jazz-typische Solo-, Duo- und Triopassagen als Kontrapunkt entgegengesetzt wurden. Barbara Dennerleins einzigartiger Sound gepaart mit den Orchesterklängen der siebzig Musiker schuf eine ebenso faszinierende wie ungewohnte Klangwolke, die alle Beteiligten mit ihrer Energie und musikalischen Vielfalt fesselte. Das Konzertereignis wurde aufgezeichnet und einige Tage später vom DeutschlandRadio Berlin deutschlandweit und via Satellit ausgestrahlt.

Im Sommer 2005 gaben Barbara Dennerlein und das Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz ein viel beachtetes Konzert in der Philharmonie in Essen. Einen Bericht über dieses Konzert können Sie hier nachlesen. Internationale Konzerttourneen mit „Hammond Meets Orchestra“ sind bereits in der Planung

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